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Das Golf ABC

Sprechen Sie Golf-isch?
Das ist nicht nur ein sehr nützliches Buch für Golfanfänger. Es ist vor allem eine berechtigte Frage auch dem echten Golfplatz. Denn Golfer haben in der Tat ihre eigene Sprache.
Da kommt die Überlegung auf:
• ist das elitäres Gehabe oder ein Hauch von Esoterik?

Die Golfersprache

Durch den britischen Ursprung des Sports haben sich natürlich viele Anglizismen durchgesetzt, sowie beim Fechten stets französisch gesprochen wird. Aus diesem Grund sind auch Übersetzungen ins Deutsche beim Golf nur selten wirklich sinnvoll.

Aber wie sprechen Golfer nun in einem Flight? Hier sind einige Begriffe zusammengefasst:

A: Abschlag bis AS

Abschlag
Als Abschlag bezeichnet man den Ort, an dem das zu spielende Loch beginnt. Auch der erste Schlag wird so genannt. Durchgführt wird der Abschlag meist vom Tee, einem kleinen Stift aus Holz oder Kunststoff. Dieser wir in den Boden gesteckt un der Ball dann aufgelegt (aufgeteet).

Albatros
Ein Albatros steht für 3 Schläge unter Par.

Ansprechen des Balls
"Ansprechen des Balles" heißt natürlich nicht, dass man sich mit dem Ball unterhält. Es bedeutet vielmehr, dass der Spieler seine Position vor Ball einnimmt. As Ein "As" ist ein anderes Wort für ein Hole-in-One. Dies bedeutet, dass der Schlag den Ball sofort ins Loch befördert. Dies ist meist nur auf 3 oder 4 Par-Löchern möglich.

B: Backspin bis Bunker

Backspin
... ist der Rückwärtsdrall eines Balles. Dieser verhindert unkontrolliertes Ausrollen des Balles auf dem Green.

Bag
Bag ist die Golftasche. In dieser befinden sich alle Schläger sowie Zubehör (z. B. Bälle, Tees, Pitchinggabel etc). Der Bag wird während des gesamten Spiels mitgeführt.

Ball
Der Durchmesser beträgt mindestens 42,67 mm und wiegt höchstens 45,93 g.

Ballangel
Golfbälle werden beim Schlag in ein Wasserhindernis wieder herausgeholt. Dazu benötigen die Spieler meist eine Golfangel.

Ball-Marker
Ein Ball-Marker wird zur Kennzeichnung des Balles auf dem Grün benötigt. Hierzu kann entweder ein Geldstück oder ein "Knopf" vom Golfhandschuh verwendet werden.

Birdie
Schafft es der Spieler, das Loch mit einem Schlag unter Par zu spielen, so hat er einen Birdie.

Bogey
Lochergebnis mit einem Schlag über Par. Zusätzlich gibt es den Doppel-Bogey (zwei über Par) und den Triple-Bogey (drei über Par).

Bunker
Der Bunker bietet beim Golf keinen Schutz vor fehlgeschlagenen Bällen, sondern ist ein Hindernis auf dem Fairway. Er ist meist mit Sand gefüllt und soll das Spielen erschweren, sollte der Ball darin landen.

C: Caddie

Caddie
Dieser ist ein Berater und trägt die Schläger im Bag. In Amerika wird Caddie mit einem „y" statt „ie" geschrieben.

D: Divot bis Durchschwung

Divot
Ein herausgeschlagenes Grasstück. Es gehört zur Etikette dieses Stück zurückzulegen und festzutreten.

Dogleg
Als Dogleg bezeichnet man eine Spielbahn, die in Form eines Hundebeines angelegt ist. In den meisten Fällen knickt die Bahn dann nach links oder rechts ab. Ab dieser Kurve hat man meist einen Blick auf das Green.

Drive
Als Drive wird der Schlag mit dem Driver bezeichnet.

Driver
Auch Holz 1 genannt. Der längste Schläger wird für weite Abschläge verwendet.

Driving Range
Auf dieser können Anfänger und Profis üben. Dieser Platz dient zum Trainieren und Warmspielen.

Durchschwung
Der Teil des Schwungs nach dem Treffmoment.

E: Eagle bis Etikette

Eagle
Zwei Schläge unter Par 4 und Par 5. Beim Par-3-Loch ist der Begriff As oder Hole in one geläufiger.

Ehre
Die Ehre entscheidet, wer als erster abschlägt. Am 1. Tee schlägt meistens der Spieler mit dem niedrigsten Handicap ab. Danach hat derjenige die Ehre, der am letzten Loch den niedrigsten Score spielte.

Eisen
Eisen sind alle Schläger, die kantige Metallköpfe haben. Die Schläger sind von 1 - 9 nummeriert. Die Eisen unterscheiden sich zum einen durch die Länge ihrer Schäfte, zum anderen durch den Loft (Neigung der Schlagfläche). Eisen 1 hat die weiteste Flugbahn, Eisen 9 wird für kürzere Schläge verwendet. Weitere Eisen sind das Pitching-Wedge (PW) für Annäherungsschläge und das Sand-Wedge (SW) für Bunkerschläge.

Etikette
Als Etikette bezeichnet man die Verhaltensregeln auf dem Golfplatz, die es unbedingt zu befolgen gilt. Hier werden 3 Arten unterschieden:
1. Sicherheit und Rücksichtnahme
2. Vorrecht auf dem Golfplatz
3. Schonung der Spielanlage.

F: Fahne bis Fore!

Fahne
Diese wird auch Pin, Flagge oder Stock genannt. Die Fahne zeigt bereits auf große Distanz die exakte Lage des Loches.

Fairway
Der Fairway bezeichnet die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün. Dieses ist kurz gemäht und ermöglicht ein einfaches Spíel.

Flight
Eine Golfrunde besteht aus maximal 4 Spielern (einem Flight). Die Bezeichnung gilt aber auch für kleinere Gruppen.

Fore!
Hören Sie „Fore!" auf dem Golfplatz sollten Sie in Deckung gehen. Diese Ausruf deutet an, dass ein Spieler seinen Ball verschlagen hat und Gefahr besteht andere Spieler zu treffen.

G: Greenfee bis Green

Greenfee
Spiel- oder Platzbenutzungsgebühr für clubfremde Golfspieler.

Greenkeeper
Der Greenkeeper pflegt den Golfplatz. Er sorgt dafür, dass der Abschlag, das Fairway sowie das Grün in Ordnung ist.

Green
Kurzgeschnittene Rasenfläche am Ende des Fairway. Auf dem Green ist das Loch mit der Fahne, in das der Ball geputtet werden muss.

H: Handicap bis Hole in One

Handicap
Das Handicap beziffert die Spielstärke eines Golfers. Benötigt ein Spieler pro Loch zwei Schläge mehr als Par, so hat er Handicap 36 (18 x 2).

Hole
Hole ist der englische Ausdruck für (Golf-)Loch. In der Sprache der Golfer wird u.a. auch die gesamte Spielbahn als Hole bezeichnet.

Hole in one
siehe auch As.

I: Identifizierung bis Interlocking Grip

Identifizierung:
Die Identifizierung eines Balles ist nach Regel 12 erlaubt, jedoch muss der Spieler dem Zähler die Gelegenheit geben, den Vorgang zu beobachten. Die Lage des Balls muss dabei markiert werden. Der Ball darf dann aufgehoben werden, jedoch nur im zur Identifizierung notwendigen Ausmaß gereinigt werden.

In:
Die zweiten neun Löcher auf einem Achtzehn-Löcher-Kurs nennt man die 'in-nine' (in-neun) - im Gegensatz zu den 'out-nine', bei denen es sich um die ersten neun handelt. Die Bezeichnung stammt von den sogenannten Links-Kursen (vor allem an der Küste), bei denen sich das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt befindet Man spielt also zunächst hinaus, dann wieder hinein - 'out' und 'in'. 'In' gilt natürlich auch für einen Ball, der innerhalb der Platzbegrenzung liegt.

Interlocking Grip:
Zwischen Zeige- und Mittelfinger der linken Hand liegt der kleine Finger der rechten Hand, eben in einer Art 'Verschluss'.

J: Junganpflanzung

Junganpflanzung:
Auf dem Golfplatz frisch angepflanzte Bäume, die zum Beispiel durch einen aufgehäuften Erdwall, oder durch stützende Pflöcke erkennbar sind. meist sind sie blau markiert und man bekommt bei Behinderung einen Freedrop um sie nicht zu beschädigen.

K: Kürzer greifen

Kürzer greifen
Den Schläger weiter unten am Griff fassen.

L: Loch - Longest Drive

Loch
Das Ziel aller Golfer hat einen Durchmesser von genau 10,8 cm. Auch die gesamte Spielbahn wird von Golfern immer wieder als Loch bezeichnet (siehe auch Hole).

Longest Drive
Dies ist der längste Schlag mit dem Driver.

M: Major

Major
Als "Major-Turniere" werden die vier großen bezeichnet: Das "Masters" in Augusta/Georgia - sowie die US Open, die British Open und die amerikanische PGA Championship, die jährlich auf wechselnden Plätzen ausgetragen werden.

N: Neunzehntes Loch

Neunzehntes Loch (19.Loch)
Eine lockere und scherzhafte Bezeichnung für das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar.

O: Oversize

Oversize
Golfschläger (Hölzer, Eisen und Putter) mit einem extra großen Schlagkopf werden als Oversize-Schläger bezeichnet. Sie sind besonders für Anfänger gut geeignet.

P: Par bis Putting Green

Par
Der Begriff Par stammt von dem lateinischen Ausdruck pari (gleich) und sagt dem Golfer, wie viele Schläge er idealerweise benötigen soll. Es gibt drei offizielle Schlagarten für ein Loch:
1. Par 3
2. Par 4
3. Par 5

Pin
siehe auch Fahne.

Platzerlaubnis (PE)
Die Platzerlaubnis, auch Platzreife genannt, wird benötigt um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen. Hierfür sind theoretische (Golf- und Etikette-Regeln) sowie praktische Kenntnisse erforderlich. Die Platzerlaubnis wird von Golflehrern erteilt.

Platzregeln
Die meisten Golfplätze haben zu den allgemeingültigen Golfregeln auch noch eigene Platzregeln, um platzspezifische Umstände zu berücksichtigen. Die Platzregeln sind oftmals an einer Tafel vermerkt.

Professional
Englischer Begriff für Berufspieler oder Golflehrer.

Putt
Der Schlag auf dem Green zum Loch hin nennt man Putt. Hierzu wird der Putter verwendet.

Putter
Der Putter ist ein besonderer Golfschläger, der nur auf dem Green verwendet wird. Mit dem Putter wird versucht den Ball mit möglichst wenigen Schlägen ins Loch zu spielen.

Putting-Green
Auf dem Putting-Grün sind verschiedene Löcher in unterschiedlichen Lagen und Distanzen zum Üben angeordnet.

Q: Quail bis Quit

Quail:
Meistens ein Fehlschlag (scherzhaft auch „Hasentöter“ genannt), bei dem der Ball nicht hoch sondern sehr flach, d.h. fast horizontal zum Boden fliegt. Gezielt eingesetzt kann dieser Schlag jedoch ein probates Mittel bei starkem Gegenwind sein.

Quit:
Das Verlangsamen des Schlägerkopfes vor dem Treffmoment wird als „Quit“ bezeichnet.

R: Rabbit bis Rough

Rabbit
In der Golfsprache wird ein Anfänger Rabbit genannt. Dieser hat sich noch kein Handicap erspielt.

Rough
Das Rough bezeichnet gepflegte und Großteils naturbelassene Flächen auf dem Golfgelände. Es verläuft entlang der Fairways und besteht aus Gras, Büschen oder Bäumen.

S: Sand-Wedge bis Slie

Sand-Wedge
Das Sand-Wedge ist ein besonderer Schläger um den Ball, vorwiegend aus Sandbunkern, zu spielen.

Score
Als Score werden das Schlagergebnis an einem Loch sowie die Summe aller Schläge auf allen Fairways am Ende der Golfrunde bezeichnet.

Slice
Ein Fehlschlag. Der Ball fliegt in Richtung des linken Bahnrandes, dreht dann jedoch scharf nach rechts ab.

T: Tee bis Trolley

Tee
Ein kleiner Holz- oder Kunststoffstift, auf den der Ball ausschließlich beim Abschlag aufgelegt wird. Tee wird auch als Synonym für den Bereich des Abschlages verwendet.

Tee-Time
Hat nichts mit dem 5-Uhr-Tee zu tun, auch wenn der Sport aus England kommt. Es ist die Abschlagzeit gemeint. Die Uhrzeit, zu der die Spieler am 1. Abschlag die Golfrunde beginnen.

Trolley / Trollies
Diese Golfwagen, auch Caddie-Cart genannt, werden benutzt um die Golftaschen der Spieler über den Platz zu transportieren.

U: Unspielbarer Ball

Unspielbarer Ball
Jeder Ball kann nach den Golfregeln, außer bei Wasserhindernissen, vom Spieler sofort für unspielbar erklärt werden und unter Hinzurechnung eines Strafschlages nach den Regeln neu fallen gelassen werden. Dieses Schlupfloch für Spieler lässt ein gewisses Taktieren zu.

Up
Anzahl der Löcher, die ein Spieler beim Lochspiel vorn ist.

V: Vardon-Griff bis Vorcaddie

Vardon-Griff:
Bei dieser sehr oft benutzten Griffart liegt der kleine Finger der rechten Hand auf dem Zeigefinger der linken Hand.

Verlorener Ball:
Ein Ball ist dann verloren, wenn er nach den Regeln nicht innerhalb von fünf Minuten wiedergefunden ist. In der Logik der Golfer gibt es Situationen, wo es manchmal wirklich besser ist, dass ein Ball trotz intensiven Suchens nicht wieder gefunden wird, aber meistens hat man ja das Glück, zahlreiche andere Bälle zu finden, nur nicht seinen eigenen.

Vierball:
Zwei Spieler spielen jeder einen Ball, von denen an jedem Loch der bessere gezählt wird.

Vorcaddie:
Vorcaddie ist jemand, den die Spielleitung eingesetzt hat, Spielern während des Spiels die Lage von Bällen anzugeben. Er ist nicht zum Spiel gehörig.

W: Wasserhindernis

Wasserhindernis
Je nach Position ist ein Wasserhindernis gelb oder rot markiert. Innerhalb der Markierung darf der Schläger im Hindernis den Ball weder beim Ansprechen des Balles noch beim Probeschwung berühren. Besteht keine Chance den Ball herauszuspielen, erhalten wir unter Anwendung der Golfregeln einen Strafschlag.

X: X-Out-Bälle

X-Out-Bälle:
Diese sogenannten ausge-x-ten Bälle zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Zweitaufdruck als X über dem Namen haben. Diese Bälle sind qualitativ keineswegs schlechter als die sonstigen Bälle, sondern nur von der Firma ausgesondert, weil sie vielleicht in Farbfehler haben oder aber weil man mit dem Verkauf der Produktion der ausge-x-ten Bälle eine Überproduktion billig auf den Markt werfen wollte. Mit ausge-x-ten Bällen darf man an Wettspielen teilnehmen, sofern nicht die „List of Conforming Golf Balls“ in Kraft gesetzt wurde.

Y: Yard

Yard
Maßeinheit im englischsprachigen Raum für Entfernungsangaben:
1 Yard = 0,9144 Meter.